topleft
topright

 
Profil

Geboren bin ich am 6. Oktober 1950 in Eschweiler. Schon sehr schnell bin ich nach Eschweiler-Ost gezogen (1954) oder besser gesagt, in dem Alter gezogen worden, einem Stadtteil, in dem ich auch heute noch lebe. Hier bin ich auch in den Kindergarten gegangen und nachher zur - wie es damals noch hieß - Volksschule. Ein kurzes Gastspiel auf dem Gymnasium wurde rechtzeitig beendet, bevor ich durch meine Rückkehr zur Volksschule ein Schuljahr verloren hätte. Allerdings war diese Rückkehr in dem ersten Jahr sehr schwierig, bekam man doch von allen Seiten gezeigt, dass man ein “Versager” war. Damals gab es in den Schulen noch sehr strenge Strafen. So mussten alle, die aus der Rolle gefallen waren - und ich gehörte wohl oft dazu - zum damaligen Rektor. Man bekam dann ein paar Hiebe mit einem Rohrstock auf die Innenhand. Man kann über diese Methode streiten, sie bescherte mir jedoch ein Schlüsselerlebnis. Das ganze lief immer so ab: Die betroffenen Schüler wurden einzeln in das Zimmer des Rektors gerufen, die anderen standen draußen vor der Tür und hörten mit. Wenn ich dann an der Reihe war, musste ich bei jedem Schlag laut schreien. In Wirklichkeit aber schlug der Rektor auf ein Kissen, schließlich bekam er ja von meinem Vater jedes Jahr die Kohlen zum Heizen. Also lernte man schon früh, wie das wirkliche Leben ablief.


Volksschule 1965                  


Handelsschule 1967

Eigentlich war ich ein sogenannter Spätentwickler, jemand, der erst sehr spät seine Chance erkannt hat. Nach der Volksschule hatte ich damals (1964) entweder die Möglichkeit, bei einer Gemeindeverwaltung die Ausbildung anzufangen oder aber die Handelsschule zu besuchen. Nun, ich habe mich damals zu meinem Glück für die Handelsschule entschieden und damit die Grundlage für meine spätere Ausbildung als Bankkaufmann bei der Sparkasse Aachen gelegt. Noch heute habe ich sehr viel Freude an der Buchhaltung, überhaupt an der Arbeit mit Zahlen. Während meiner Ausbildung bei der Sparkasse lernte ich dann, mit Menschen zu arbeiten. Es gibt eigentlich nichts schöneres als mit Menschen für Menschen zu arbeiten. Daher entschloss ich mich später dann auch zu einem beruflichen Wechsel.


Sparkasse Aachen 1968


So sah übrigens 1970 mein erstes eigenes Auto aus:

Angefangen habe ich mit der Arbeit als Schwerbehindertenvertretung, nachdem ich nach abgeschlossener Lehre als Bankkaufmann im Jahre 1972 bei der Betriebskrankenkasse des damaligen EBV in Eschweiler eine Stelle bekam. Damals, dass war 1972 und wer beim EBV anfing, konnte eigentlich sicher sein, dort auch in Rente zu gehen. Mein erstes Erlebnis mit diesem Betrieb war die Vorstellung beim damalige Personalchef. Als ich am frühen Abend das Büro betrat, holte dieser erst einmal eine Flasche Schnaps und zwei Gläser, stellte diese auf den Tisch und füllte sie. Als er mir zuprostete, war dies eine sehr verzwickte Situation. Eigentlich trank ich nie Schnaps und bei einer Vorstellung mit dem Chef Schnaps trinken? Dies war sicherlich im normalen Ablauf eine Todsünde und bedingte das Ende der Vorstellung. Ich habe mich jedoch diesmal von meinem “Bauchgefühl” leiten lassen und habe das Glas leer getrunken. Was soll man sagen, ich hatte die Stelle. Dieses “Bauchgefühl” hat mich bisher durch mein ganzes Leben begleitet und bei vielen Entscheidungen lasse ich mich noch heute davon leiten.

Hier bei der Betriebskrankenkasse des EBV hatte ich schnell die Gelegenheit, nebenberuflich eine Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellter zu absolvieren, die ich dann 1976 mit der ersten Verwaltungsprüfung erfolgreich abschloss. In der Folge war ich dann bis 2001 in der Betriebskrankenkasse beschäftigt, erst als Sachbearbeiter, später dann als stellvertretender Geschäftsführer und Geschäftsführer. Durch einen Konkurs der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg, der unser Betrieb seit 1983 angehörte, wurde dann später die Servicestelle in Eschweiler geschlossen und von einer anderen Betriebskrankenkasse übernommen. In den Jahren von 1983 bis 2001 war ich Servicestellenleiter dieser Geschäftsstelle. Dann trennten wir uns von der Krankenkasse und lösten die Geschäftsstelle in unserem Betrieb auf. Dieser Betrieb übernahm mich dann als Sozialreferenten.
Während dieser Zeit wurde ich 1973 stellvertretender Vertrauensmann der Schwerbehinderten im Unternehmen EBV Eschweiler-Hüttenbetriebe. Durch den plötzlichen und viel zu frühen Tod meines Vorgängers wurde ich dann 1974 zum Vertrauensmann der Schwerbehinderten gewählt. Dieses Wahlamt habe ich heute noch inne und nutze auf diesem Wege die Gelegenheit, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in all den Jahren das Vertrauen in mich gesetzt haben, zu danken. Zur Zeit (2007) befinde ich mich in meiner letzten Amtszeit als Schwerbehindertenvertretung und werde noch vor Ablauf dieser Amtszeit das Amt in jüngere Hände geben.
Die mit diesem Amt verbundene Gewerkschaftsarbeit bei der IG-Metall brachte es dann mit sich, dass ich zum Referenten der Gewerkschaft für das Schwerbehindertenrecht ausgebildet wurde. Seit nunmehr über 15 Jahren übe ich dieses Amt neben meinem Beruf aus und schule betriebliche Funktionsträger. Darüber hinaus berate ich Firmen, die der IG-Metall angeschlossen sind. Hier muss ich mich insbesondere bei meinem Arbeitgeber, den Eschweiler Röhrenwerken, bedanken, die mir diese Arbeit ermöglichen. Dies ist nicht selbstverständlich!
Neben dieser Tätigkeit wurde ich Arbeitskreisleiter der Schwerbehindertenvertretungen der Metallbetriebe in Stolberg und Eschweiler und Mitglied - zeitweise vor meiner Erkrankung auch Vorsitzender - des betrieblichen Arbeitskreises NRW. Dieser Arbeitskreis ist immer noch aktiv (siehe Lehrgänge).
Meine Arbeit als Sozialreferent für die ESW-Röhrenwerke GmbH und die Instandhaltung- und Reparaturen GmbH beinhaltet eine Vielzahl von Aufgaben.


ESW-Röhrenwerke Hallenansicht

Dazu gehören die Beratung und praktische Hilfe bezüglich aller Probleme mit den Krankenkassen. Dabei spielt es im Grunde keine Rolle, wo die KollegInnen versichert sind. Des weiteren gehören Drogenprobleme, finanzielle Probleme und vieles mehr zu meinen Aufgaben, wenn der oder die Betroffene sich an mich wendet. Weiter gehören die schwerbehindertengerechte Umgestaltung von Arbeitsplätzen und die dafür einzufordernden Zuschüsse und die Abwicklung von Versicherungsangelegenheiten zu meinem Aufgabengebiet. Dies bedingt auch eine Reihe von Kontakten zu Agenturen für Arbeit, Sozialämtern, Integrationsamt, Fürsorgestelle, Deutsche Rentenversicherung und und und.

Eine große Aufgabe übernahm ich Ende 2005 - noch von der Klinik in Bad-Godesberg aus - mit der Aufnahme in den Verwaltungsrat der BKK Anker-Lynen-Prym, deren alternierender Vorsitzender ich im Februar 2006 wurde. Zusammen mit dem Arbeitgebervertreter - der Vorsitz wechselt jedes Jahr, daher alternierend - besteht zur Zeit die Aufgabe darin, nach dem altersbedingten Ausscheiden des vorherigen Vorstandes ab dem 1.5.2007 zusammen mit dem neuen Vorstand die Kasse für die Anforderungen der Zukunft zu rüsten. Da alle Krankenkassen ab dem 1.1.2009 den gleichen Beitragssatz haben, wird sich das Überleben einzelner Kassen hauptsächlich danach richten, ob den Versicherten ein “vernünftiger” Service geboten werden kann. Dafür gilt es, in Zukunft entsprechend eingerichtet zu sein.
 
 
Metallzeitung Dezember 2008:




Seit dem 1. Dezember gibt es wieder Zuwachs in der Familie, unsere zweite Enkelin ist da:


Lara Katharina mit ihrer Schwester Celina Fabienne


Langsam ist es an der Zeit, mich auf mein Rentnerdasein ab dem 1. November 2010 vorzubereiten. Ich denke nicht, dass mir dies schwer fällt, gibt es doch danach noch so viel zu tun.

 

Termine

Noch kein Termin vorhanden

Besucher

Gestern: 13
Heute: 13
Gesamt: 10961

Wetter in Eschweiler

Eschweiler

JoomlaStats Activation

Joomla Templates by JoomlaShack Joomla Templates