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Gesundheit ist nicht alles - aber alles ist Nichts ohne Gesundheit! |
Am 1. Januar 2009 startet der nach meiner persönlichen Auffassung größte Betrug an den Bürgerinnen und Bürgern, den die Bundesrepublik je gesehen hat.
Dieser Betrug nennt sich Gesundheitsfonds und wird mit seinem einheitlichen Beitrag dafür sorgen, dass
a) die bisherigen günstigen Krankenkassen vom Markt verschwinden,
b) die Kosten für jeden einzelnen ins immense steigen
c) die Kosten in Zukunft nicht mehr je zur Hälfte auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer verteilt werden und
d) der Schritt zur Einheitsversicherung mit einer minimalen Grundversorgung und einer maximalen - natürlich auf eigene Kosten - Zusatzversorgung getan ist.
Hierzu schreibt das Ärzteblatt:
Schätzer einigen sich nicht auf einheitlichen Kassen-Beitragssatz
Freitag, 3. Oktober 2008
Bonn/Berlin - Der Schätzerkreis aus Fachleuten für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat sich am Donnerstag nicht auf eine Empfehlung für den künftigen Einheitssatz einigen können. „Ein einvernehmliches Schätzergebnis ist für das Jahr 2009 nicht zustande gekommen", teilte das Bundesversicherungsamt in Bonn am Abend mit. Zum Start des Gesundheitsfonds ab dem 1. Januar 2009 muss die Bundesregierung nun einen einheitlichen Beitragssatz beschließen.
Die Empfehlung soll als Grundlage für die Entscheidungen im weiteren politischen Beschlussverfahren dienen. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums erläuterte, gilt im Falle, dass die Beteiligten des Schätzerkreises sich nicht einigen, die Mehrheitsmeinung. Diese lag bei einem Wert von 15,5 Prozent.
Der Koalitionsausschuss will sich am Sonntag mit dem weiteren Vorgehen befassen, das Bundeskabinett am Dienstag. Nach der Kabinettsentscheidung wird der Bundestag drei Wochen lang den Beitragssatz beraten, kann aber an der Höhe nichts mehr verändern.
Bislang liegt der durchschnittliche Beitragssatz der rund 200 gesetzlichen Kassen in Deutschland bei knapp 15 Prozent. Im Schätzerkreis sind das Bundesversicherungsamt, das Gesundheitsministerium und der GKV-Spitzenverband vertreten.
Nach der vom Bundesversicherungsamt und vom Gesundheitsministerium vertretenen Prognose ist für 2009 ein Beitragssatz von insgesamt 15,5 Prozent notwendig, um die vollständige Ausgabendeckung zu gewährleisten. Dabei besteht der größte Teil aus den paritätisch finanzierten Beiträgen (14,6 Prozent), hinzu kommt ein von den Mitgliedern allein zu tragender Anteil (0,9 Prozent). Der GKV-Spitzenverband hält dagegen 15,8 Prozent für erforderlich, wie ein Sprecher in Berlin sagte.
Der Anstieg des Beitragssatzes im Jahr 2009 ist dem Bundesversicherungsamt zufolge vor allem auf höher Arzthonorare im ambulanten Bereich, auf höhere Ausgaben für Krankenhäuser und auf höhere Arzneimittelausgaben zurückzuführen. Der GKV-Spitzenverband geht dabei von höheren Ausgaberisiken bei den Arzthonoraren und bei den Krankenhäusern aus. Einvernehmen habe bei der Beurteilung der Einnahmenentwicklung bestanden, hieß es. © afp/ddp/aerzteblatt.de
Hier muss ich dem Gesundheitsexperten Karl Lauterbach recht geben, der voraussagt, dass jetzt das grosse Sterben der Betriebskrankenkassen beginnt. Damit ist erreicht, was politisch schon vor Jahren gewollt war, sich damals aber noch nicht durchsetzte. Die einzelnen Kassengebilde werden jetzt immer grösser und damit auch weniger händelbar. Die auf der einen Seite mit Verträgen eingehandelten Ersparnisse werden auf der anderen Seite durch Kürzung von immer mehr Leistungen wieder für den Versicherten zunichte gemacht, da der Beitragssatz schon sehr bald nicht mehr ausreichen wird. Die zusätzlichen Beiträge sind dann jedoch von den Versicherten alleine aufzubringen.
Man sollte nie vergessen, dass diejenigen, die solche Beschlüsse fassen von den Folgen nicht betroffen sind. Dies gleichzeitige Senkung von Arbeitslosenversicherungsbeiträgen sind nur Augenwischerei, denn die werden wieder durch Kürzung von Leistungen hereingeholt. Wer ist also auch da der Leidtragende?
Auf der anderen Seite werden von den Banken Milliarden “verzockt” und auch hier soll der Steuerzahler - also wir alle - es wieder richten. Eine verdrehte Welt.



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